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Leitbild der G7

steht am Ende des Artikels in elektronischer Form bereit.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Staatliche Gewerbeschule Werft und Hafen ist die Schule Hamburgs, die auf die längste Tradition als berufliche Bildungsstätte zurückblicken kann. Viele Traditionsberufe aus dem Hafen- und Schifffahrtsbereich hatten und haben ihren Platz an der G7 bis heute.


Aufgrund der veränderten Anforderungen der Wirtschaft entstehen neue Berufe, die unter maßgeblicher Beteiligung der G7 entwickelt werden. Zurzeit ist die G7 in neun Ausbildungsberufen der schulische Partner im dualen System.


Zu diesen Ausbildungsberufen zählen Fachkraft / Servicekraft für Schutz und Sicherheit, Hafenschiffer, Konstruktionsmechaniker, Bootsbauer und Schuhmacher.
Im Bereich der Logistik, mit den Ausbildungsberufen Fachkraft für Lagerlogistik / Hafenlogistik und Fachlagerist, ist die Schule wesentlicher Bestandteil des Logistikstandortes Hamburg mit Wirkung weit über die Region hinaus.


Ein weiterer wesentlicher Zweig der G7 stellt die Berufsvorbereitung dar. Hier werden Schülerinnen und Schüler in den Projekten Lager-Logistik, Metall, Farbe, Hafenschifffahrt, Bau, Cafeteria und Holz gefördert.

Die Förderung benachteiligter Schülerinnen und Schüler erfolgt ebenso in den Berufsschulklassen durch schulische und außerschulische Veranstaltungen.

Übergeordnete Leitsätze

Wir erhalten und schaffen Bedingungen, wertschätzend  miteinander zu kommunizieren und als Schule zusammenzuarbeiten.
Eine offene Kommunikation ist Voraussetzung für unser Handeln.
Wir fördern und fordern die Selbständigkeit und Verantwortung der Schülerinnen und Schüler für sich und die Gemeinschaft.
Die Schülerinnen und Schüler handeln umsichtig.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten zielgerichtet.
Es besteht die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. 
Wir übernehmen eine pädagogische  Verantwortung und zeigen soziales und persönliches Engagement insbesondere gegenüber benachteiligten Jugendlichen.
Es wird eine größtmögliche Betreuung durch Lehrkräfte, Schulassistenten und Übergangsmanager ermöglicht.
Neben der Förderung der allgemeinen Bildung richten wir die Unterrichtsinhalte an den aktuellen  fachwissenschaftlichen  Erkenntnissen des Berufes aus und orientieren uns an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler.
Berufsbezogene Fortbildungen werden wahrgenommen.

Betriebspraktika und -besichtigungen werden durchgeführt.
Wir schaffen die Voraussetzung für eine gesunde Arbeitsatmosphäre.
Das Arbeitsumfeld ist angenehm gestaltet und wird von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angenommen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gut informiert.
Es besteht Transparenz, insbesondere über Verwendung der Haushaltsmittel, die Stundenverteilung und das Raumkonzept.
Kolleginnen und Kollegen arbeiten konstruktiv zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Kommunikation

Wir fördern eine positive  Diskussionskultur, die die Entwicklung der Schule für alle transparent macht.
Eine Feedbackkultur wird gelebt, die im Kollegium akzeptiert und angewandt wird (z. B. Schülerfeedback).
Wir schaffen eine Atmosphäre, die einen offenen, individuellen Austausch zwischen Kolleginnen, Kollegen und Schulleitung ermöglicht.
Die Bereitschaft Feedback  anzunehmen und daraus Veränderungen abzuleiten ist vorhanden.

Berufsethos der Auszubildenden

Wir bestärken die Schülerinnen und Schüler in einem respektvollen Umgang mit den Menschen und der Umwelt.
Die Schülerinnen und Schüler stellen gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrern Klassenregeln auf und befolgen sie bzw. sanktionieren Verstöße.
Wir verstehen unsere Bildungs- und  Erziehungsarbeit als Beitrag zur interkulturellen Verständigung. 
Die Schülerinnen und Schüler zeigen Verständnis für andere ethnische Gruppen.

Klassen führen Auslandsprojekte und Exkursionen durch.
Wir ermöglichen den Schülerinnen und Schülern die Sinnhaftigkeit ihres Berufes für sich und die Gemeinschaft zu erkennen.
Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie sich mit ihrem Beruf identifizieren, indem sie sich kritisch-konstruktiv über ihre Aufgabe im Betrieb äußern.

Schulische Ausbildungsqualität

Wir unterrichten fachlich kompetent mit einem hohen Praxisbezug in der Absicht, die Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler im Beruf und im öffentlichen Leben nachhaltig zu entfalten.
Der Unterricht ist entsprechend der Rahmenlehrpläne/Bildungspläne gestaltet und erfolgt in enger Abstimmung mit den Ausbildungsbetrieben, vor dem vermittelnden Hintergrund des Bildungsauftrags der Berufsschule und der Berufsvorbereitungsschule.
Wir beziehen aktuelle Veränderungen, die Ideen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit ein.
Die sich verändernden Lernbedürfnisse, -voraussetzungen und -interessen der Schülerinnen und Schüler finden Berücksichtigung.
Lernprozesse bauen aufeinander auf und fördern die Transferfähigkeit.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiten auch selbstverantwortet.
Wir reflektieren unsere Arbeit konstruktiv kritisch.
Es werden Fachgruppenkonferenzen durchgeführt.
Individuelle und schulgenaue Fortbildungen werden durchgeführt.
Kolleginnen und Kollegen tauschen ihre Erfahrungen aus.

Die Lehrerinnen und Lehrer holen Schülerfeedback ein.
Wir schaffen gemeinsam im Unterricht eine Atmosphäre, die ein  wertschätzendes und respektvolles Miteinander aller Kulturen fördert. 
Lernumgebung, -klima und –arrangements sind dem Lernen zuträglich.

Lehrer schaffen durch effiziente Klassen- bzw. Gruppenführung lernförderliche Bedingungen.

Das Zusammenleben orientiert sich an gemeinsamen Regeln (Klassenregeln, Hausordnung usw.).

Der ethnische Austausch und gegenseitige Toleranz werden gefördert.

Kernkompetenzen in der BVS

Wir haben das Ziel, benachteiligte  Jugendliche in die Berufswelt zu integrieren, das heißt wir fördern die Jugendlichen darin, sich beruflich zu orientieren, ihre Berufswahlreife und ihre Ausbildungsreife zu erhöhen.
Die Lernbedingungen sind besonders dem selbständigen Lernen zuträglich.
Es ist eine größtmögliche Betreuung durch ein Netzwerk aller an der Entwicklung und Ausbildung Beteiligten vorhanden.

Betriebspraktika werden organisiert und durchgeführt.

Praxisunterricht ist ein wesentlicher Bestandteil der schulischen Bildung.
Wir setzen uns dafür ein, dass benachteiligte Jugendliche ihre individuellen Kompetenzen im BVJ  weiterentwickeln und diese jetzt und über die Zeit an der G7 hinaus in ihre Lebenswirklichkeit hineintragen und  selbständig weiterentwickeln.
Planungs- und Entwicklungsgespräche werden mit den Jugendlichen geführt.
Individuelle Förderpläne werden erarbeitet..
Innovative Konzepte zur Qualifizierung werden
angewandt.

Es wird ein gewaltfreies Miteinander gefördert.
Schülerinnen und Schüler übernehmen die Verantwortung für den eigenen Lernprozess.
Wir setzen uns dafür ein, die vertikale Durchlässigkeit an der G7 zu ermöglichen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Möglichkeit des Übergangs von der BVS in den QuAs-Bereich bzw. in eine Ausbildung.

Es erfolgt eine durchgehende Betreuung der Schülerinnen und Schüler durch QuAs-Berater und Beraterinnen.


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(Änderungsdatum: 19.02.10)